Eröffnung des Bürger- und Familienzentrums „FORUM“ in Naila

Am 04. Dezember 2025 eröffnet die Stadt Naila mit dem Bürger- und Familienzentrum einen neuen, lebendigen Ort der Begegnung für alle Generationen. Mit diesem Zentrum wird ein Raum geschaffen, der Menschen zusammenführt, Unterstützung bietet und das soziale Miteinander in der Stadt nachhaltig stärkt.

Nach der offiziellen Einweihung mit musikalischer Umrahmung durch Igor Rattassep von der Musikschule des Landkreises Hof, der symbolischen Schlüsselübergabe und Projektvorstellung durch Architekten Jürgen Hoffmann, dem Rückblick auf die Entstehung des neuen Zentrums durch 1. Bürgermeister Frank Stumpf sowie der Segnung durch die Dekane Andreas Maar und Andreas Seliger, hatten die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, das umgebaute Gebäude zu besichtigen. Dies geschah insbesondere beim Tag der offenen Tür am Nachmittag, der musikalisch von den „Buddla-Krainern“ begleitet wurde. Dabei konnte man die neue Bibliothek, das Museum, die beiden Bürgersäle und das interkommunale Standesamt bewundern.

Besonders erfreulich war die Anwesenheit der Familien Strelcyk und Wetzel, die 1979 die historische Ballonfahrt unternommen hatten und deren „Original-Fluchtballon“ nun als einzigartiges Ausstellungsstück im Zentrum zu sehen ist.

Die Stadt Naila setzt mit der Eröffnung dieses Zentrums ein deutliches Zeichen für Offenheit, Solidarität und bürgerschaftliches Engagement. Möglich wurde dieses Projekt durch die enge Zusammenarbeit zahlreicher Beteiligter, deren Einsatz und Ideen maßgeblich zum Gelingen beigetragen haben.

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 9,5 Millionen Euro. Ein Großteil der Finanzierung wurde durch Fördermittel von Bund, Freistaat Bayern und Landkreis Hof ermöglicht. Der städtische Eigenanteil liegt dabei knapp unter einer Million Euro und unterstreicht das Engagement der Stadt Naila, in die soziale Infrastruktur und Lebensqualität ihrer Bürgerinnen und Bürger zu investieren. Nicht auszuklammern sind auch die großzügigen Spenden durch lokale Akteure, die auch das Engagement der Bürgerinnen und Bürger vor Ort hervorheben.

Für die Zukunft des Projekts wird alles Gute gewünscht.